Rosenzeit (Teil 1)

Meine Kletterrosen am Hauseingang bereiten mir dieses Jahr besonders viel Freude, denn so eine üppige Blütenpracht hatte ich noch nie.

Unbestritten gehören Rosen zu den schönsten Zierpflanzen im Garten. Ein wenig nostalgisch anzusehen, ein Hauch vom Schloss Dornröschen besser kann man die Kletterrose nicht beschreiben, die meist Mitte Juni blüht – jedoch nur bei richtiger Pflege. Ganz wichtig ist der Schnitt im zeitigen Frühjahr, damit die Rose gesund und kräftig austreiben kann. Rosen müssen zurückgeschnitten werden, weil sie sonst vergreisen, weniger blühen und sehr anfällig für Krankheiten werden. Ein guter Anhaltspunkt für den Termin ist die Blüte der Forsythie und zeigt die Rose zu diesem Zeitpunkt bereits neue Triebe und erste Blätter, schadet ihnen der Rückschnitt nicht. Das Werkzeug muss scharf und sauber sein und geschnitten wird immer schräg vom Auge weg, damit kein Regenwasser in die Schnittstelle eintreten kann.

Anschließend kann gedüngt werden und dafür verwende ich seit Jahren Pferdedung in Form von Pellets. Doch auch Hornspäne, Hornmehl oder Kuhmist kann in die Erde eingearbeitet werden. Die zweite Düngung sollte im Juli nach der Hauptblüte erfolgen und dafür eignet sich ein spezieller Rosendünger. Später im Jahr ist Düngen nicht mehr zu empfehlen, da die Neutriebe bis zum Winter nicht mehr ausreifen und erfrieren können.

 

Die Rosen hat meine Mutter vor vielen, vielen Jahren gepflanzt und später kamen die Kletterhortensien dazu. Heute wachsen beide um die Wette und die Kombination gefällt mir immer besser. Rosen und auch die Kletterhortensie sind absolut winterfest, trotz frostiger Temperaturen ist kein Winterschutz nötig. Rosen überzeugen vor allem durch ihre wunderschöne Optik und wenn sie auch noch duften, schlägt das Hobbygärtner-Herz gleich doppelt so stark.